RWE: Angestellte verschlafen Energiewende

Sicher habt ihr es mitbekommen: RWE will bis 2016 insgesamt 6750 Stellen abbauen.
Kleine Erinnerung: Schon zwischen 2011 und 2013 sollten 6200 Stellen abgebaut werden.

Natürlich gab es gleich die typischen Reaktionen à la “Die armen, armen Menschen.” oder auch “Das ist ein Skandal.” und so weiter und so fort.
Ich verbitte mir in dieser Angelegenheit jeglichen mitleidigen Unterton den Angestellten gegenüber.
Ganz im Gegenteil müssen sich die zukünftigen Arbeitslosen ein paar unangenehme Fragen stellen lassen:

  • Wieso erwirtschaften sie nur sinkende Gewinne!? (lächerliche 609 Mio. Euro)
  • Wieso wurde die jahrzehntelang angekündigte Energiewende so dermaßen verschlafen?

Gerade der zweite Punkt ist ein berechtigter Einwand. Jeder auch nur annähernd durchschnittlich intelligente Mensch konnte schon vor Jahren absehen, dass es sich nicht auszahlen würde, bis zum letzten Moment in konventionelle Stromerzeugung zu investieren.
Und wie oft hat das Management von RWE versucht, diese Tatsache in die winzigen Hirne der Angestellten zu prügeln! Leider vergeblich, sie wollten nicht hören.
Mein Mitgefühl gilt daher einzig und allein den Managern, die jetzt die Misere ausbaden müssen.

Hinzu kommt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel von Anfang an die Energiewende zum Hauptanliegen ihrer Regierung gemacht hat. Schon lange vor Fukushima (März 2011) hat sie sich klar und deutlich für den Atomausstieg stark gemacht.
Die im Oktober 2010 im Bundestag beschlossene Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken war nur ein kleiner Scherz, das musste jeder wissen.

Ja, selbst die dummen kleinen Angestellten von RWE!

Das sind doch keine Menschen!

Gemeint sind natürlich: Hartz-IV-Empfänger.
Wie auf tagesschau.de nachzulesen ist, gibt es einen Gesetzesvorschlag der Bundesagentur für Arbeit, nach dem eine Internetüberwachung von Hartz-IV-Empfängern eingeführt werden soll.

Denn, wie jeder weiß, sind alle Hartz-IV-Empfänger kriminell.
Manche von ihnen sind sogar so dreist, dass sie auf Plattformen wie Ebay ihr letztes Hab und Gut verkaufen. Und das, obwohl sie auf Kosten der Gemeinschaft in Saus und Braus leben.
So kann das natürlich nicht weiter gehen und daher genügt es nicht mehr, nur die Kontoauszüge von Hartz-IV-Empfängern zu kontrollieren und zu kopieren (wozu übrigens auch jetzt schon z.B. Paypal-Konten gehören).
Nein, eine am besten permanente Überwachung aller Internetaktivitäten aller Hartz-IV-Empfänger ist das Mindeste, was nun installiert werden muss.

Mir persönlich geht das aber noch längst nicht weit genug, weshalb ich hier ein paar weitere Maßnahmen vorschlagen möchte:

  • Jeder Hartz-IV-Empfänger muss mit Antragsabgabe dem entsprechenden Jobcenter seine Fingerabdrücke zur Verfügung stellen (“klassisch” und genetisch). Diese werden in einer zentralen Datenbank gesammelt.
  • Jeder Hartz-IV-Empfänger verpflichtet sich dazu, permanent einen GPS-Sender zu tragen.
  • Aus allen gesammelten Informationen werden detaillierte Profile von allen Hartz-IV-Empfängern erstellt. Jeder Bürger mit einem bestimmten Mindesteinkommen bekommt Einsicht in diese Profile.
  • Hartz-IV-Empfänger bekommen kein Geld für Kleidung. Stattdessen bekommen sie Hartz-IV-Uniformen. Das Tragen anderer Kleidung wird sanktioniert (“Existenzminimum? Who cares!”).
  • Obligatorische Namens- und Adresszusätze sowie spezielle Ausweise:
    ”Hartz-IV-Empfänger Max Mustermann”
    ”Es schreibt Ihnen Hartz-IV-Empfänger Max Mustermann”
  • In öffentlichen Verkehrsmitteln müssen Hartz-IV-Empfänger hinten sitzen.
  • Aufbau von Hartz-IV-Ghettos…ups, gibt es zum Glück ja schon 🙂

Erst wenn all diese Vorschläge umgesetzt wurden, können die aufrechten, hart arbeitenden Bürger dieses Landes wieder ruhig schlafen.

Zum Abschluss ein letzter Hinweis, denn ich weiß, dass dieser Einwand kommen wird: “Ja, aber im Grundgesetz heißt es doch, die Würde des Menschen ist unantastbar.”
Da kann ich nur antworten: Hartz-IV-Empfänger sind keine Menschen. Das ist doch offensichtlich, nicht wahr?

Fußballlogik für Einsteiger

Im Fußball gelten andere Regeln als im echten Leben. Das kann für jemanden ohne die nötige Erfahrung sehr kompliziert oder sogar himmelschreiend hirnrissig wirken. Ist es aber nicht. Ich möchte hier versuchen, ein paar dieser Phänomene so zu erklären, dass auch der Laie sie versteht.

Beispiel Nr.1: Gibt es eine Zweiklassengesellschaft in der Bundesliga?
Nein, absolut nicht.
Denn, wie DFB-Präsident Wolfgang Niersbach neulich erklärt hat:
“In den siebziger Jahren waren es die Bayern und die Gladbacher, in den achtziger Jahren die Bayern und der HSV. Das hat es immer gegeben und es hat der Liga letztlich nicht geschadet.”

Ich übersetze mal:
Eine Zweiklassengesellschaft hat es immer schon gegeben und daher gibt es keine Zweiklassengesellschaft.

Quelle:
focus.de

 

Beispiel Nr.2: Ist Manuel Neuer der beste Torhüter Deutschlands?
Ja, absolut.
Denn, wie Ex-Nationalkeeper Uli Stein neulich erklärt hat:
“Die Bayern sind im Moment so dominant und er kriegt so wenig aufs Tor, dass es für ihn ganz, ganz schwierig ist.”

Ich übersetze mal:
Je mehr Schüsse ein Torwart auf sein Tor bekommt, desto einfacher wird es für ihn.

Wie man dann eigentlich genau die Qualität eines Torwarts beurteilt, wenn dieser kaum was zu halten hat und dabei dann noch patzt, ohne ins Fabulieren zu geraten, ist dann schon höhere Expertenmaterie, die ich hier nicht erklären werde. Ich möchte schließlich niemanden überfordern.

Quelle:
sport1.de

 

Beispiel Nr.3: Ist es möglich, 2 Personen in sich zu vereinen?
Ja, absolut.
Denn, wie Uli Hoeneß neulich erklärt hat:
“Ich habe die Fehler als Privatmann gemacht. Ich glaube nicht, dass meine Arbeit als Präsident des FCB darunter gelitten hat.”

Ich übersetze mal:
Privat war ich ein Krimineller, aber auf der Arbeit, da war ich brav.
Privat, da habe ich Geld vom Adidas-Chef genommen, aber auf meine Arbeit hatte das absolut keinen Einfluss.

Quellen:
sport1.de
sueddeutsche.de

Nun, so weit die erste Lektion in Fußballlogik. Ich empfehle, sich diese Beispiele genau einzuprägen, zukünftige Lektionen werden möglicherweise auf diesem Wissen aufbauen.